22. Juni 2017

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Ein wichtiges Infrastrukurprojekt lässt auf sich warten

Seit den 1960er Jahren:
Nicht abreißende Diskussion über eine leistungsfähige Straßenverbindung zwischen Münster und der Region Bielefeld/Ostwestfalen. In derselben Zeit entsteht deutschlandweit zwischen den Oberzentren und Verdichtungsräumen ein flächendeckendes Autobahnnetz.
 

Ende der 1960er Jahre:
Idee einer vierspurigen Kraftfahrstraße südlich der bisherigen B 51/B 64
 

Ende der 1980er Jahre:
Planung einer Verlängerung der A 43 über das AB-Kreuz Münster-Süd hinaus Richtung Osten scheitert an lokalen Widerständen.
 

1992:
Alternativplanung eines  vierspurigen Ausbaus der B 51 zwischen Münster und Telgte sowie der Neubau einer B 64 n, in neuer Trassierung westlich Warendorf beginnend bis zum Zubringer zur A 2 südwestlich Rheda-Wiedenbrück. Durch Fortschreibung des Gebietsentwicklungsplans für das Münsterland gerät die B 64 n abermals in das Spannungsfeld zwischen Naturschutzbelangen und Bürgerinitiativen.
 

Ad acta-Legung der Neutrassierung:
Stattdessen Beschränkung auf einen Ausbau der bestehenden B 64 zwischen den drei Ortsumgehungen Warendorf, Beelen und Herzebrock-Clarholz.
 

2003:
Zurückstufung der Umgehungen Beelen und Herzebrock-Clarholz in den "Weiteren Bedarf" im Bundesverkehrswegeplan 2003 aufgrund massiver Interventionen der rot-grünen Landesregierung. Der Ausbau der B51 zwischen Münster und Telgte sowie die Ortsumgehung Warendorf bleiben "Vordringlicher Bedarf".
 

2004:
Linienbestimmungsverfahren für die B 64 n im Herbst 2004 abgeschlossen.
 

2005:
Abarbeitung weiterer Prüfaufträge insbesondere zur Notwendigkeit und Anzahl der Knotenpunkte/Anschlussstellen.

seit 2008:
Erstellung der Entwurfsplanung für die Ortsumgehungen Warendorf, Beelen und Herzebrock-Clarholz.

2010:
Abschluss der Entwurfsplanung  für die Ortsumgehung Herzebrock-Clarholz.

2011:
Die Prioritätenliste des Landes NRW für die Bundesfernstraßen erscheint: Die Ortsumgehung Warendorf wird auf grün gesetzt = vorrangig planen; Die Ortsumgehungen Beelen und Herzebrock-Clarholz werden auf rot gesetzt = nach Abschluss der Planungsstufe nachrangig planen.

2012:
Die Entwurfsplanung der Ortsumgehung Warendorf wird hinsichtlich der Linienführung angepasst. Die Entwurfsplanung für die Ortsumgehung Beelen ruht. Die Entwurfsplanung für die Ortsumgehung Herzebrock-Clarholz liegt zur Genehmigung beim Land.

2013:
Alle drei Ortsumgehungen werden durch das Land zur Bewertung für den Bundesverkehrswegeplan 2015 angemeldet.

2014/2015:
Bewertung der drei Ortsumgehungen im Rahmen der Neuaufstellung des Bundesverkehrswegeplans.

2016:
Die B 64 wird im Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans (BVWP) 2030, der am 16. März veröffentlicht wird, im Ausbaustandard „2+1“ mitsamt der drei Ortsumgehungen Warendorf, Beelen und Herzebrock-Clarholz in den Vordringlichen Bedarf eingestuft und mit dem außerordentlich hohen Nutzen-Kosten-Faktor von 5,9 bewertet.

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